The wrong way to Paris-Dakar*

*Aussage eines Zöllners in Bosnien, der unsere dreckigen Motorräder gesehen hat!

Eine Reise durch Slowenien, Kroatien, Bosnien und Montenegro

 

 

Wie immer bei unseren Touren, starten wir mit einem feinen Essen

am Tag darauf gehts rauf auf den Mount Gola mit der Radarstation Pljesevica

die Radarstation wurde vom ehemaligen Jugoslavien bis 1992 benutzt.

von 1995 bis 2004 war sie nochmal kurz in Betrieb als Radio-Station der Canadier, die im Rahmen

der Nato - Friedens - Mission dort weilten. HIER der Link!

seither verfällt die Straße auf den verminten Gebieten (VORSICHT! rote Ziegel und

Hinweistafeln zeigen die Verminungen an!)

TIPP: Will man rauffahren, sollte man ein bisschen Enduro-Erfahrung mitbringen!

Danach gehts runter vom Berg um den ehemaligen Flughafen Zeljava anzusteuern.

auch hier VORSICHT! Minen liegen überall abseits der Wege herum!!!

Hier genaueres zum Airbase Zeljava

 

Danach der Ort Martin Brod! Sehr empfehlenswert allein schon

wegen dem Fluß, der durch den Ort fließt!

Übernachtet wird im paradiesischen Heimatmuseum bei Vrtroce!

wir landen im Nationalpark Blidinje (unweit von Mostar in Bosnien)

Dieser kleine Park und seine Bewohner sind Heiducken.

(zumindest siehts im Hotel so aus!)

Das ist ein Volk, das sich immer wieder gegen den Staat richtete.

immer wieder stoßen wir auf Behelfsbrücken, da die originalen Brücken im Krieg in den 90ern

zerstört wurden

DURMITOR, Nationalpark seit 1952 in Montenegro

hier ist auch die Tara Schlucht, die größte Schlucht in Europa.

Jetzt kommt die wohl schwierigste Strecke, die wir gefahren sind:

die Hochebene von Sinjajevina. Höhe zwischen 1400 und 1800 Metern

der Plan (von einem Tourteilnehmer am Navi ausgearbeitet) war, eine Mountainbike

Route zu fahren. Der Weg hörte allerdings auf und wir konnten aber nicht mehr

zurück. Also das Motto für 3 Kilometer und 3,5 Stunden: Vorwärts ohne Gnade!

 

nach dieser etwas schwierigen Etappe, konnten wir endlich wieder

auf einer Straße die restlichen 50 Kilometer bis Kolasin fahren! Hier die Straße:

 

 

dann aber endlich die Ankunft in Kolasin! Mitten in Montenegro

Ein paar Teilnehmer zeigten leichte Emüdungserscheinungen!

Getrocknete Steinpilze! LECKER!!!

Das nächste Highlight: die Bucht von Kotor!

von dort kann man eine schlecht erhaltene Straße auf das Fort Vermac hinauf fahren

und einer noch schlechteren Straße bis zu den ehemalichen Geschützen auf den

Gipfel des Vrmac folgen

das Fort wurde 1894 errichtet. HIER der Link dazu

und jetzt kommts! eine Privatunterkunft in Vrgorac (Grenze Kroatien/Bosnien)

hausgemachte Speisen und Getränke. im kleinen Museum wurde offen gekocht!

Gleich nächsten Tag sind wir auf den "Sveti Juri" rauf. geht immerhin auf 1762 Meter rauf.

und ein Meisterwerk im Straßenbau!

Am Abend kommen wir in Primosten an. Traumhafter ort an der Dalmatischen Küste

 

Wir konnten ein paar Etappen der "KRKA-Rally" fahren.

Danach kann man natürlich die wunderbaren "KRKA-Wasserfälle" nicht auslassen!

 

Der Canon Zrmanje! einer der originalen Drehorte von "Winnetou" in den 60ern!

 

und dann gehts eine Traumschotterstraße (Auch ein Teil der Rally) rauf auf Paklenica!

Ahnungslosigkeit über den Wegweiser im Bjelolasica. (olympisches Schigebiet)

von dem ehemaligen Superschiort sind jetzt nur noch (hurra für uns) ein paar sehr schlecht

erhaltene Wege übrig. leider nur im Wald und ohne Aussichten, dafür aber bis 1800 Meter rauf.

dann gehts der Kroatisch-Slowenischen Grenze einem Waldweg im

Goteniska Gora Gebirge entlang.

Der Heimweg: über Slowenien (mit einem saftigen Pferdesteak) über Kobarid und den Predil.