2020 Kulturreise

Kärnten / Steiermark / Niederösterreich

von 11. bis 15. September 2020

die Altherrenrunde (Michi, Tom und Peter)

heuer mit Beifahrer Sascha (Tomssohn) im Alter von 14

(Hat den Alterschnitt runtergedrückt!)

 

von Salzburg über Hallstadt, Goisern

weiter über den Sölker Tauern

nach Gurk. wir übernachten in Yufahotel Stift Gurk, das ins alte

Kloster integriert wurde. Riesige Zimmer in alten Mauern.

Hotel ist sehr empfehlenswert!

 

Der Stift Gurk wurde im Jahr 1043 von der heiliggesprochenen

Hemma als Frauenkloster erbaut.

der Bau der Domkirche erfolgte im Jahr 1140.

die Besonderheit im Dom ist sicher der riesige Altar, der in den Jahren

1625-1632 geschaffen wurde und im Jahr 1654 komplett vergoldet wurde

 

in der 100 Säulen Krypta wurden die Gebeine der

heiligen Hemma in einem Sarkophag im Jahr 1174

gebettet, der auf romanischen Tragsäulen gelagert wurde.

Der Steinsarg enthält heute noch die hl. Hemma

 

 

Die aus weißem Marmor aus Carrara gehauene Gestalt wurde

vom berühmten Steinhauer Antonio Corradini im Jahr 1721

hergestellt und stellt die Figur "Glaube" dar.

der Steinmetz war spezialisiert auf verschleierte Figuren

und das war eine seiner fantastischen Erstwerke

der Rundgang um die Kirche am Morgen bietet eine wunderbare Stimmung

Reiten ist nicht meine Spezialität!

Die Runde durch den Klostergarten

Der Tom und der Tomssohn Sascha

 

nach der Dombesichtigung gehts weiter nach Straßburg im Gurktal.

Die Straßburg wurde ab 1137 errichtet und diente als Sitz

der Bischöfe von Gurk und sollte auch die

Unabhängigkeit der Salzburger Erzbischöfe demonstrieren!

1767, nach einem schweren Erdbeben wurde die Burg teilweise zerstört

und das Schloß verfiel immer mehr

1858 und 1904 kam es zu Bränden und 1954 wurde ein

Demolierungsbescheid erlassen. (aus Sicherheitsgründen)

durch eine Rettungsaktion wurde das Schloß ab 1956 größtenteils

wieder hergestellt.

der Blick Richtung Gurk

 

mit der im Hotel erhaltenen Kärnten-Card ist der Eintritt

ins Schloß kostenlos

kleine Straßen, asphaltiert und geschottert, führen uns

in den Nationalpark Grebenzen entlang der steirisch -

kärntnerischen Grenze

 

 

Mitten im Naturpark liegt die kleine Kiche Maria Schönanger.

Warum die mitten im Wald ausserhalb jeder

Ortschaft liegt ist und bleibt ein Rätsel.

 

Aber die Lage ist toll und ein kleines Gasthaus ist direkt neben

der Kirche in der steirische Spezialitäten angeboten werden.

Und die gut zu fahrende Schotterstaße macht Spass!

um nicht zu wenig Kultur zu bekommen fahren wir

durch die steirische "Gegend" (heißt wirklich so)

und besuchen

die Pfarrkirche Mariahof. Die ist allein schon wegen der Lage einen

Besuch wert. im Jahr 1063 erstmals erwähnt, entstand im Laufe

der Jahre eine gotisch-barocke Kirche

 

die wunderbare Aussicht von der Kirche aus

 

 

eine echte Sensation ist das nicht mehr begehbare Schloß

Schrattenberg in der Nähe vonScheifling.

Die Natur hat sich das im 12. Jhdt errichtete

Gebäude zurückgeholt.

im ersten Weltkrieg als Lazarett benutzt, fiel das Haus bei

Sanierungsarbeiten einem Brand zum Opfer und verfällt seither.

Vorsicht, wenn wer rein will: Zutritt verboten und die Gebäude

sind extrem einsturzgefährdet!

der Aufgang ist nicht ganz so prächtig

 

 

eine kleine Straße führt von Friesach in die Großstadt Urtl, mit ihren

gesamt 30 Einwohnern, in eines der schönsten Gasthäuser der Welt!

Die Wirtin machte gerade Kärntner Nudeln mit Fülle aus ihrem eigenen

Rezept (Topfen, Kräuter und Minze)

Das Gasthaus von außen

in Hüttenberg durfte der Michi mit einer neuen

Royal Enfield 650 fahren, von ein paar Linzern, die mit

3 dieser Motorrädern unterwegs waren.

daach gehts weiter über Hüttenberg, am alten Hochaofen vorbei

Kleine Abstecher in die Wälder Nähe Obdach

 

Die Reise führt uns weiter über Knittelfeld Richtung Bruck an der Mur

Ein kleiner Abstecher führt uns zur

Kirche St. Benedikten die im Jahr 1147 erstmals erwähnt

und ist hauptsächlich durch den gotischen Altar berühmt,

der im Jahr 1520 hergestellt wurde

mit dem Riesigen Schlüssel, den wir am Bauernhof neben der Kirche

bekamen, durften wir in das alte Gebäude rein!

zur nächsten Übernachtung geht über Bruck nach Pernegg

 

außen Gotisch, innen Barock, so präsentiert sich die

Frauenkirche Pernegg

zum Abendessen gibts natürlich den berühmten

steirischen Backhendlsalat!

 

nach einem hervorragendem Frühstück fahren wir über

eine perfekte Straße für alle Motorradfahrer

auf die Teichalm

natürlich finden sich in der Gegen einiges an Schotterstraßen, aber

selten ist eine so reizvoll wie die in der Nähe von Veitsch

ins Pretal zu einer Alm

 

nach Seewiesen mit Blick auf den Hochschwab

der Weg führt an Mariazell vorbei

dann durchs Ötscher Gebiet Richtung Amstetten

Unser Tagesziel führt uns über Amstetten nach Staphanshart.

natürlich darf man die außergeöhnliche Stiftskirche nicht versäumen,

bereits im Jahr 1049 wurde der erste Teile des Ardagger Stiftes

gebaut. Im 17. Jhdt wurde die Kirche umfangreich im Barock-Stil

umgebaut

die Besonderheit der Kirche ist das "Margarethenfenster"

aus dem Jahr 1234 und ist somit eines der ältesten noch

erhaltenen Fenster in Mitteleuropa

kleine Geschichte zur Erhaltung: im Jahr 1944 wurde das

Fenster zugemauert, um es in den Wirren des Krieges

zu schützen!

 

das Mostbirnhaus in Stift Ardagger ist Shop und Ausstellung

rund um die Mostbirne und ist wirklich sehenswert!

den perfekten Abschluß der kleinen Reise bietet das Gasthaus Kremslehner

 

 

 

 

Kontakt:

Peter

peter.buttinger(at)sbg.at

 

 

 

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